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Hunde füttern - aber wie?

Die Auswahl an Hundefutter ist riesig, das Angebot unüberschaubar. Für jedes Alter und jede Rasse, jede Sportart und Fellfarbe gibt es ein spezielles Futter. Trockenfutter, Feuchtfutter, Dosenfutter und Spezialfutter, kalt gepresst und heiss abgefüllt, vitaminschonend zubereitet und hypoallergen - jeder Hundehalter hat diese Worte schon gehört. Aber was steckt wirklich drin im Futtersack? Ist BARFEN der Weisheit letzter Schluss?

Hat Ihr Hund Verdauungsprobleme, riecht er unangenehm, frisst er Kot und Unrat beim Spaziergang, ist das Fell stumpf und die Haut schuppig, ist er zu dick oder zu dünn ... - dann wäre es an der Zeit, die Ernährung zu überprüfen.

Hunde gesund ernähren ist KEIN Buch mit sieben Siegeln. Es ist viel einfacher als allgemein angenommen wird.

Eine Ernährungsberatung berücksichtigt Ihre individuelle Situation, den Zustand Ihres Hundes und auch Ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen.

Die energetische Austestung des aktuellen Futters kann bei Unverträglichkeiten und Allergien sehr hilfreich sein und wird auf Wunsch durchgeführt.

Brauchen Sie Unterstützung - dann melden Sie sich bitte per mail oder rufen Sie mich an. 

Erstberatung mit Futterplan und praktischen Tipps SFR 80.00.

 

  

Fallstudie: Schäfermix-Hündin vom Tierschutz, 1 Jahr und 4 Monate alt  

Umstellung  seit 2 Monaten von Platinum-Futter auf BARF.  Anfänglich wird die BARF-Ration incl. Knochen gerne gefressen und auch gut vertragen, inzwischen wird das Futter nicht mehr angerührt obwohl die Hündin offensichtlich Hunger hat. Sie nimmt nur noch Kauartikel und Trockenfutter.  Sie ist schlapp und müde und macht einen kranken Eindruck, Blutbild beim Tierarzt war aber in Ordnung. Sie war inzwischen läufig und es musste eine Scheinträchtigkeit behandelt werden. Normalerweise ist die Hündin ein aufgestellter, aktiver und bewegungs-freudiger Hund. Sie ist an einer Mittelmeerkrankheit erkrankt, hat aber laut Blutbild keinen Schub. 

Einige Tage nach der Kontaktaufnahme besuche ich die Hündin und ihre Besitzerin. Wir machen einen kurzen Spaziergang. Die Hundehalterin ist der Meinung, dass es der Hündin nicht gut geht obwohl es beim Tierarzt keinen Befund gab. Ich teile ihre Meinung und wir vereinbaren, dass sie schnellstmöglich bei einem anderen Tierarzt einen Termin abmacht. Sie zeigt mir das Futter, welches die letzte Zeit in den Napf gekommen ist. Es ist eine Barf-Mischung, tiefgekühlt, keine Deklaration betreffend der Zusammensetzung. Das Futter ist undefinierbar, fast weiss, vermutlich sehr viel Fett.  Bei Mittelmeerkrankheiten ist eine fettarme Diät sehr wichtig und die Hündin soll nichts mehr von diesem Futter bekommen. Da sie massive Magen-Darm-Probleme hat bekommt sie ab sofort Morosche Karottensuppe mit Reis. 

Der Tierarztbefund ergibt eine Dickdarmentzündung und es wird vermutet, dass der Dünndarm auch schon betroffen ist. Die Hündin bekommt Antibiotika gegen die Entzündung und die Schmerzen und die Diätkost mit Moroscher Karottensuppe und Reis. Sie spricht sehr gut auf die Diätkost an und es geht ihr nach 2 Tagen schon wesentlich besser. Sie hat keinen Durchfall mehr und erbricht nicht mehr. Nur Gras frisst sie noch recht viel. Wenn Hunde hin und wieder mal am Gras knabbern ist das absolut ok. Bei diesem Hund ist das Gras fressen jetzt eine Art Schmerztherapie geworden. Da es ihr nun besser geht musst sie lernen, dass sie jetzt kein Gras mehr braucht. D.h. sie darf ein wenig am Gras knabbern und dann geht man weiter - freundlich aber bestimmt. Das viele Gras reizt  die Magenschleimhaut und deshalb sollte sich das wieder auf ein normales Mass einpendeln. 

Die Hündin bekommt einen individuellen Futterplan und erholt sich innerhalb kurzer Zeit vollständig.

  

Fallstudie: Terrier-Windhundmix-Rüde vom Tierschutz, 3.5 Jahre alt, kastriert

 Der Hund bekommt von Beginn an eine ausgewogene Frischkost, er ist gesund und hat keinerlei Verdauungsstörungen. Im Urlaub treten plötzlich massive Magen-Darm-Probleme auf obwohl das übliche Futter gegeben wird.  Gegen Ende der Ferien abends frisst er sehr viel Gras und muss häufig erbrechen, dazu kommt sehr dünner Kot.  Magenschmerzen mit starken Magengeräuschen treten in der Nacht auf, morgens verweigert er das Futter. Da er unglaublich verfressen ist geht es ihm offensichtlich ziemlich schlecht.

Er bekommt sofort homöopathische Mittel und am Abend eine Schonkost aus Moroscher Karottensuppe, Reis und Pouletfleisch welche er auch wieder frisst.  Am nächsten Tag geht es ihm wieder gut, die Schonkost bekommt er noch für eine weitere Woche.

Hier ist das Problem ganz offensichtlich "Ferienstress". Es wird viel mehr gelaufen als zu Hause, sehr viele Hundebegegnungen welche für ihn mit viel Aufregung verbunden sind, eine fremde Umgebung und dazu noch Besuche im Restaurant. Das verkraftet der Organismus nicht und reagiert mit "Krankheit". Die gewohnte Umgebung zu Hause und bewusste Ruhetage verbunden mit einer gesunden Schonkost bewirken eine schnelle und vollständige Gesundung.

 

Fallstudie: Leonberger-Rüde, 8 Monate alt

Der junge Hund hat bereits als Welpe immer wieder Probleme mit Lahmheit vorne, Röntgenuntersuchungen lassen eine beginnende ED vermuten. Der Hund hat Schmerzen, jammert nachts häufig, dazu kommt eine schwere Magen-Darmstörung mit massiven Durchfällen. Die Nächte werden zur Qual weil der Hund häufig raus muss und dazwischen noch ins Haus macht. Die Ernährung besteht aus Trockenfutter.

Tierarzt A empfiehlt der verzweifelten Besitzerin eine Operation des betroffenen Ellenbogens. Da der Hund noch im Wachstum ist ist diese hiermit nicht einverstanden und sucht einen zweiten Tierarzt auf. Es werden weitere Röntgenaufnahmen gemacht und die neue Diagnose lautet auf eine Knochenhautentzündung. Der Hund bekommt Schmerzmittel womit es ihm endlich besser geht. 

Zwischenzeitlich wird die Ernährung komplett umgestellt und auch der Alltag des Hundes wird angepasst. Leider muss spielen und rennen für eine Weile gestrichen werden und Spaziergänge finden nur noch kurz und ruhig an der Leine statt. Die Ernährung wird auf Frischfutter umgestellt und die Durchfälle hören nach wenigen Tagen auf.  Die Nächte sind wieder ruhig und alle können endlich wieder schlafen. Der Magen-Darm-Trakt kann sich erholen und dem Hund geht es zusehends besser. Nach einiger Zeit können auch die Schmerzmittel weggelassen werden.

Was ist hier passiert? Es gibt Studien welche belegen, dass Wachstumsstörungen bei Hunden durch das Füttern von Industriefutter hervorgerufen werden können. Dazu kommen Verdauungsprobleme welche den Organismus zusätzlich schwächen. Nicht umsonst heisst es, die Gesundheit steckt im Darm. Hier ein link zum Weiterlesen:

 https://exsuscitati.wordpress.com/2013/03/07/der-jahrtausendirrtum-der-veterinarmedizin/