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Buddeln - ja gerne...

Veröffentlicht am 12.01.2020

Die meisten Hunde liebe es zu buddeln, nach Mäusen, nach Futter, nach Wurzeln oder einfach so zum Spass. Auch Kiro gehört zu den Buddeltieren und kann bei einem Mauseloch nur schwer widerstehen. Zum guten Ton gehört es jedoch, dass das Buddeln in fremden Wiesen tabu ist. Die meisten Landwirte schätzen es nicht, wenn ihre Weiden von unseren Vierbeinern umgegraben werden. Bei Pferden besteht auch durchaus ein erhebliches Verletzungsrisiko, wenn diese über die Weide galoppieren.

Erst einmal angefangen ist das Buddeln für den Hund ein selbstbelohnendes Verhalten und kann nur schwer wieder abgewöhnt werden. Glückshormone werden während des Buddelns freigesetzt und wenn dann auch noch eine Maus erwischt wird kann das schnell zur Manie werden. Deshalb ist das Motto „Wehret den Anfängen“ und es gilt die 0-Toleranz-Regel auf dem Spaziergang - und zwar von Anfang an für jeden Welpen und jeden erwachsenen Hund.

Möchte man jedoch, dass der Hund dieses ursprüngliche Verhalten ausleben kann, dann kann man im eigenen Garten eine Buddelecke einrichten. Ein Loch gefüllt mit Sand und hier werden Lieblingsspielzeuge versteckt, welche der Hund dann voller Wonne ausbuddeln darf. Auf einer Sandbank am Fluss darf auch gerne gebuddelt werden, der Fluss wird das Loch bei nächster Gelegenheit wieder schliessen.